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Ob Gülle, Mais, Holzhackschnitzeln oder andere biogene Brennstoffen, gemeinsam haben sie eines: sie sind erneuerbar und können der Erzeugung von Bioenergie dienen. Anders als Kohle, die über Millionen Jahre entstanden ist, kann Biomasse Jahr für Jahr geerntet und jederzeit verstärkt angebaut werden.
Dies bietet Landwirten neue Einnahmemöglichkeiten und verringert die Abhängigkeit von teuren Energieimporten. Das CO2, das bei der Verbrennung von Biomasse frei gesetzt wird, wurde zuvor von den Pflanzen aus der Atmosphäre aufgenommen: es kann also nicht mehr CO2 erzeugt werden, als die Pflanze im Vorfeld aufgenommen hat. Damit ist diese Energieform CO2-neutral.

Biogas und Biomasse sind regelbar, so dass sie eine optimale Ergänzung zu wetterabhängigen Energieformen wie Sonnen- und Windenergie darstellen. Damit können sie einen wichtigen Beitrag zur Stromversorgung liefern. Wie die Grafik zeigt, könnte bis 2030 bei optimaler Nutzung der biologischen Reststoffe ein großer Anteil unserer Energie ganz biologisch erzeugt werden. Dies gilt nicht nur für Strom, sondern auch für Wärme und die Erzeugung von Kraftstoffen. Dafür würden 25 Prozent der landwirtschaftlichen Fläche in Deutschland benötigt werden: ein Anteil, den Deutschland für diese Form der Energieerzeugung problemlos investieren kann (www.unendlich-viel-energie.de/uploads/media/Der_volle_Durchblick_in_Sachen_Bioenergie.pdf). Auch für Mainz ist Bioenergie damit ein wichtiger Faktor für die Strom- und Wärmeerzeugung.
Auch das Bundesumweltministerium zeigt: mit einer Gesamtfläche von 4,4 Mio. Hektar könnten aus biologischen Stoffen bereits 2030 16 Prozent des benötigten Stroms erzeugt werden. Für weitere Zahlen schauen Sie auch hier.
Insgesamt lag der Anteil von Biomasse-Strom 2007 bereits bei 3,9 Prozent. So konnten 21,16 Tonnen CO2 eingespart werden. Nach Prognose des Bundesverbandes BioEnergie könnte der Anteil des Biomasse-Stroms bis 2030 bei 17,7 Prozent liegen. Aber auch für die Wirtschaft ist die Energieerzeugung mit Biomasse ein wichtiger Faktor: 2006 waren im Bereich der Bioenergie bereits 91.900 (+41% zu 2005) Menschen beschäftigt
(www.unendlich-viel-energie.de/uploads/media/BBE_Zahlen_Bioenergie07_jan08.pdf, S. 8).
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