Kohlekraftwerk Mainz         Theaterdach in Mainz  
                     
             
 
   
Gewerkschafter

Es liegt in der Natur der Dinge, dass Gewerkschaften immer dann auf den Plan treten, wenn eine Debatte Arbeitsplätze tangiert. So weit so gut. Das ver.di-Engagement für ein ökologisch wie ökonomisch unsinniges Projekt stößt nun aber auch in den eigenen Reihen auf massive Kritik.

Zum Einen weil sich Kolleginnen und Kollegen, die das Kohlekraftwerk ablehnen, in ihrer kritischen Haltung weder im internen Meinungsbildungsprozess eingebunden, noch nach Außen vertreten sehen. Zum Anderen weil eine wesentliche Errungenschaft, erwachsen aus der jahrhundertelangen Geschichte der Arbeiterbewegung, nämlich die Solidarität untereinander - auch weltweit - völlig ausgeblendet wird. Schließlich ist bekannt, dass in Ländern wie Kolumbien und Südafrika der Kohleabbau unter unzumutbaren Bedingungen erfolgt und Gewerkschafter verfolgt und bedroht werden.

Lesen Sie hier den Offenen Brief von ver.di-Mitgliedern