Kohlekraftwerk Mainz         Theaterdach in Mainz  
                     
             
 
   
Kein Kohlekraftwerk

Die Kraftwerke Mainz-Wiesbaden (KMW) planen den Bau eines 823 MW Kohlekraftwerkes auf der Ingelheimer Aue. Dieses Kohlekraftwerk wird die CO2-Emmissionen des existierenden Gaskraftwerkes,spielend um ein vielfaches übertreffen. Damit würde der Pro-Kopf-CO2-Ausstoß der Mainzer auf das Niveau der USA ansteigen und Mainz somit ganz nach vorne unter die weltweiten Klimazerstörer katapultieren.

Die Mainzer Stadtwerke sind zu 50 Prozent an der KMW beteiligt, unser Oberbürgermeister Beutel ist stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der KMW. Das heißt, unsere Politiker können entscheiden, ob wir uns bei den Klimakillern RWE, EON und Co. einreihen wollen, oder ob sich Mainz an die Spitze innovativer Stadtwerke setzen soll.

Wir möchten auf die Folgen dieses Projektes sowohl für das weltweite Klima, als auch für uns Anwohner hinweisen und Alternativen aufzeigen.

Hierzu haben wir uns in "KoMa - kohlefreies Mainz" zusammengeschlossen und laden alle interessierten Mainzer Bürger ein, sich uns anzuschließen.

Klimaschutz adé... Das von den Kraftwerken Mainz-Wiesbaden (KMW) geplante 823 MW Kohlekraftwerk soll über 4 Millionen Tonnen CO2 ausstoßen. Zum Vergleich:

Das 2001 in Betrieb genommene 400 MW-Gastkraftwerk auf der Ingelheimer Aue jeweils ca. 1 Million Tonnen CO2 aus. Der CO2 - Ausstoß pro erzeugter kWh steigt auf mehr als das doppelte. Ist das in irgendeiner Hinsicht fortschrittlich oder innovativ?

Um den Wert 4 Millionen Tonnen CO2 zu veranschaulichen:
• Laut KMW liegt der CO2-Ausstoß der gesamten hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden bei ca. 3 Millionen Tonnen!
• In dem 823 MW-Kohlekraftwerk würden täglich ca. 5.000 Tonnen (!) Kohle verfeuert werden. Zur Anlieferung wäre ein Frachter erforderlich, der eine Ladung fasst, für die man auf der Straße 200 LKW (mit je 25 Tonnen) benötigen würde.

Sieht so eine innovative, zukunftsfähige und verantwortliche Energieversorgung aus?
NEIN! Die KMW schert sich einen Teufel um das Klima und handelt nach dem Motto "nach mir die Sintflut".

Dass der Klimawandel nicht etwa in 100 Jahren kommt, sondern wir uns schon mitten in ihm befinden, zeigen eindrucksvolle Bilder in einem Greenpeace-Hintergrundpapier, das Sie hier finden können. Darin wird der erschreckend schnelle Schwund der Gletscher dokumentiert. Dafür, dass diese Entwicklung nicht gebremst, sondern im Gegenteil sogar beschleunigt wird, sind die KMW und jene Mainzer Politiker, die das Kohlekraftwerk befürworten, mitverantwortlich!