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Kirche
AKTUELL: Mainz, 26.02.2009 Das katholische Dekanat Mainz tritt dem 'Bündnis für eine kohlekraftwerksfreie Region Mainz Wiesbaden' bei. Gestern ist auch das Katholische Dekanat Mainz dem "Bündnis für eine kohlekraftwerksfreie Region Mainz-Wiesbaden" beigetreten. Dekan Markus Kölzer unterschrieb die Beitrittserklärung in Anwesenheit von Dr. Meinrad von Engelberg und Prof. Michael Pietsch vom Bündnis-Vorstand sowie Norbert Nichell und Jürgen Nikola aus der Dekanatsleitung. "Unser Dekanat hat sich schon frühzeitig gegen den Bau des Kohlekraftwerks auf der Ingelheimer Aue ausgesprochen", sagte Kölzer. "Wir sind der Überzeugung, dass man auch in Mainz etwas gegen die dramatischen Klimaveränderungen auf der Erde unternehmen muss. Denn diese Veränderungen werden vor allem zu Lasten der Ärmeren auf der Erde gehen." - "Mit dem Katholischen Dekanat haben wir einen kraftvollen Partner mit hoher moralischer Kompetenz", freute sich der stellvertretende Vorsitzende des Bündnisses, von Engelberg.
Bereits im September 2006, also noch vor dem vierten und jüngsten Bericht des IPPC, hat die Deutsche Bischofskonferenz einen umfassenden Expertentext zur Herausforderung des globalen Klimawandels veröffentlicht mit dem Titel: Der Klimawandel:
Im März 2007 forderte die Dekanatssynode der Evangelischen Kirche Mainz von der KMW einen sofortigen Planungsstopp für das Kohlekraftwerk, die Erarbeitung von Alternativen und endlich eine klare, verlässliche Informationspolitik gegenüber der Bevölkerung als Eigentümer des kommunalen Unternehmens. Lesen Sie hier die Stellungnahme.
Etwa zeitgleich veröffentlichte das Katholische Dekanat Mainz-Stadt eine kritische Stellungnahme zum Flughafenausbau und den Plänen zur Errichtung eines Kohlekraftwerkes im Ballungsraum Rhein-Main. Ein überaus wichtiger Ansatz, gibt es doch - ungeachtet mehrfacher Forderung, z.B. im Rahmen des Erörterungstermins - bis heute keine Gesamtbelastungsstudie für den dichtbesiedelten, industrieintensiven Raum. Lesen Sie hier den vollständigen Text
Nur wenig später, im Juli 2007, hat sich auch der BDKJ (Bund der Deutschen Katholischen Jugend) Vorstand im Dekanat Mainz-Stadt gegen den Kraftwerksbau auf der Ingelheimer Aue positioniert und zum Umdenken gemahnt.
Die konsequente Haltung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) manifestiert sich nicht zuletzt auch im Beitritt zur Klima-Allianz im Januar 2008. Im Appell heißt es: „Der Klimawandel ist kein Schicksal; er ist Folge eines Mangels an Verantwortung, ein Mangel an Gerechtigkeit gegenüber den besonderes betroffenen Menschen in Entwicklungsländern, den indigenen Völkern, nachfolgenden Generationen und der Schöpfung. Die Bekämpfung des Klimawandels ist der zentrale Prüfstein für eine solidarische Weltgesellschaft, die lernen muss, mit den allen Menschen zur Verfügung stehenden Gemeinschaftsgütern verantwortungsbewusst und gerecht umzugehen.“ Die EKHN hat eine umfangreiche Internetseite zum Thema Energie und Klimawandel erstellt auf der Sie von Denkanstössen aus ethischer und theologischer Sicht, über ökologische Leitlinien bis hin zu konkreten Klimaschutztipps für den Alltag eine Fülle von Anregungen finden. Hier geht es zur Internetseite
Der Mainzer Dekan Markus Kölzer sieht den voraussichtlichen CO2-Ausstoß von ca. 4 Millionen Tonnen in klarem Widerspruch zum verantwortungsvollen Umgang mit der Schöpfung. Lesen Sie hier die Pressemitteilung vom 29.08.2008
Ohne globale Gerechtigkeit kein Klimaschutz - Düsseldorf, 23.10.2008 Ohne globale Gerechtigkeit gibt es keinen Klimaschutz. Das erklären evangelische Kirchen sowie evangelische und katholische Entwicklungsdienste und Missionswerke in einer gemeinsamen entwicklungspolitischen Klimaplattform, die heute vorgestellt wurde. Die drohende Klimakatastrophe lasse sich nur begrenzen, wenn die reichen Staaten auf kurzsichtigen nationalen Egoismus verzichteten. Nur dann hätten die armen Länder eine Chance auf eigene, nachhaltige Entwicklung, heißt es in der Klimaplattform, der sich bis jetzt 18 Landeskirchen und andere Institutionen angeschlossen haben. Lesen Sie hier das gemeinsame Papier der Plattform
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