Kohlekraftwerk Mainz         Theaterdach in Mainz  
                     
             
 
   
Ökonomen


Ökonomen kritisieren mangelnde Wirtschaftlichkeit

Bereits zu Beginn der öffentlichen Diskussion um das Kohlekraftwerk hat KoMa darauf hingewiesen, dass das Milliarden-Projekt der KMW wirtschaftlich auf tönernen Füßen steht. Hohe Investitionskosten, Erwerb teurer CO2-Zertifikate statt kostenloser Zuteilung, explodierende Kohlepreise, fehlende Wertschöpfung in der Region - aus ökonomischer Sicht ein Bündel an k.o.-Faktoren.

Die swb (früher Stadtwerke Bremen) hat dies rechtzeitig erkannt und deshalb Anfang August 2007 ihre Pläne zum Bau und Betrieb eines Steinkohlekraftwerkes eingestampft. Der Ausstieg bedeutete seinerzeit einen Verlust in zweistelliger Millionenhöhe, war aber laut swb "deutlich den Risiken vorzuziehen".

Erfreulich also, dass sich im März 2008 renommierte Wirtschaftswissenschaftlerinnen und Wirtschaftswissenschaftler in einem Offenen Brief an die in Mainz politisch Verantwortlichen wandten.

Lesen Sie hier den Offenen Brief und die Liste der Unterzeichner.

 

AKTUELL: Der spanische Energiekonzern Iberdrola hat im Oktober 2008 seine Entscheidung für eine Beteiligung am Kohlekraftwerk Brunsbüttel überdacht und den Ausstieg bekannt gegeben - aus wirtschaftlichen Gründen. Stattdessen soll der Bau zweier hochmoderner GuD-Kraftwerke mit einer Leistung von jeweils 1.100MW in Deutschland realisiert werden.