Kohlekraftwerk Mainz         Theaterdach in Mainz  
                     
             
 
   
Solarenergie


Deutschland ist ein vergleichsweise dicht besiedeltes Gebiet. Das hat den positiven Nebeneffekt, dass es zahlreiche versiegelte Flächen gibt, die neben ihrer eigentlichen Nutzung (z.B. Gebäude) zusätzlich zur Nutzung der Solarenergie geeignet sind. Egal ob Flachdach, oder Schrägdach, Fassade, oder überdachter Parkplatz, ob Süddeutschland, oder Norddeutschland: Mit den geeigneten Anlagen lässt sich mehr Strom erzeugen, als manch einer denkt. 

Mit einer Fläche von rund 40 m² (das kann auf dem Dach eines normalen Einfamilienhauses in der Regel installiert werden) kann eine vierköpfige Familie im Durchschnitt bereits ihren Jahresverbrauch an Strom durch Sonnenenergie ersetzen.
 
Die Vorteile für den Privatnutzer liegen dabei auf der Hand: Solarstrom erzeugt keine langen Transportwege, keine Netzdurchleitungsgebühren, keine Abfälle und keinen Lärm. Der Strom wird direkt vor Ihrer Haustür, bzw. auf Ihrem Hausdach erzeugt. Dabei ist die Stromerzeugung am Tag – wenn am meisten Strom verbraucht wird – besonders hoch.
 
Inzwischen wächst auch die Zahl der Arbeitnehmer auf dem Gebiet der Solarwärme und des Solarstroms. Während es 2007 noch 55.000 Arbeitsplätze waren (13 Prozent mehr als 2006), prognostiziert der Bundesverband Solarwirtschaft für 2020 200.000 Arbeitsplätze in der Solarenergie.
 
Arbeitsplaetze Solarenergie

Damit ist Deutschland weltweit eine Vorreiterrolle auf dem Erneuerbare-Energiesektor gelungen. Der Auslandsumsatz der Solarstrom-Industrie lag 2007 bei 2.473 Millionen Euro. Und für 2008 hat der Bundesverband Solarwirtschaft einen Anstieg um 29 Prozent auf 3.194 Millionen Euro prognostiziert. Photovoltaik ist in Deutschland also eindeutig im Aufwärtstrend.

Deutschland profitiert vom Solarboom

Exportschlager Photovoltaik

Entsprechend profitiert Deutschland auch vom Solarboom. Dies gilt sowohl für Steuern, die die Solarwirtschaft in Deutschland zahlt, als auch für Geld, das eingespart wird im Bereich Gesundheits- und Umweltfolgekosten und beim Import von Erdgas- und Steinkohleimporten.

 

 

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